Oamaru und Dunedin

Yeah! Jeweils zwei Nächte habe ich in Oamaru und Dunedin verbracht. Oamaru hat mich wärmstens mit guten Sommertemperturen und einem sehr geilen Künstlerhostel empfangen.
in Dunedin schlief ich eine Straße hinter dem Octogon und war damit mitten im Geschehen.

 

Viktorianisches Oamaru

Oamaru stand schon lange auf meiner Liste. Ich wollte unbedingt die viktorianischen Gebäude sehen. Die Gebäude wurden relativ spät für einen viktorianischen Stil erbaut (1920er),
aber es ist interessant zu sehen, wie versucht wurde eine viktorianische Innenstadt und eine Infrastruktur für Autos und LKWs zu bauen. Die Straßen sind breit.
Jeden Sonntag fährt eine Dampflokomotive von der Innenstadt zum Meer. Sheldon Cooper würde neidisch werden, bei diesem 5-minütigen Erlebnis.
Die Stadt liegt hauptsächlich langgestreckt am Meer und ist nur wenige 100 Meter breit. Dahinter wird es sofort hügelig, aber als Tourist sollte das einem ja nicht stören.
Ich fand es auf jeden Fall toll, anstatt am Highway in die Innenstadt über Parks, Gartenanlagen und Wiesen zu gehen und dabei einen Blick auf das Meer zu haben.

 

Steampunk

Oamaru wird als Steampunk Hauptstadt gefeiert und jedes Jahr gibt es hier das größte Steampunkfestival der Welt.
Steampunk ist ein Subgenre/eine Szene/ein Stil, der das viktorianische Zeitalter mit der Zukunft (Sci-Fi) verbindet. Es gibt verschiedene Auffassungen, aber Dampfmaschinen (Dampf – engl. steam) spielen immer eine tragende Rolle.
Mir fällt es schwer eine Zusammenfassung zu Steampunk zu schreiben, da der Stil, den ich in Oamaru kennengelernt habe, unterschiedlich zu meiner Auffassung ist.

Zusammen mit dem viktorianischen Flair in der Stadt passt Steampunk 1A.
Ich hatte mir allerdings mehr erhofft, als nur die Innenstadt. Vor meiner Ankunft hatte ich gelesen, dass in der Innenstadt überall Skulpturen im Steampunkstil stehen.
Pustekuchen. Es gibt das Steampunk HQ, das viele Skulpturen im Außenbereich hat, aber sonst keine. Nichts testo trotz gibt es viele Künstler, die Mode im Steampunk tragen. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass es während dem Festival nocheinmal anders ist – extremer.

Die Ausstellungsstücke im Steampunk HQ sind sehr am Horrorgenre angelehnt. Überall sieht man Fratzen und Totenköpfe. Teilweise habe ich mich gefühlt, als wäre ich im Hamburger Dungeon.
Ich hätte es mir ein wenig anders gewünscht. Ich hätte gerne mehr von Science Fiction Charackter gesehen und weniger Horror.

 

Studentenstadt: Dunedin

Diese Stadt hat es in sich. Im November habe ich in der Bay of Plenty zusammen mit Julia gewwooft, die 3 Monate in Dunedin gelebt und gearbeitet hat. Sie hat von dieser Stadt geschwärmt, aber zu der Zeit konnte ich es nicht nachvollziehen.
Aber jetzt, ja jetzt, schwärme ich von dieser Stadt auch. Dunedin ist eine Studentenstadt. Überall findet man sehr coole Cafés, Orte zum abhängen und wegen der schottischen Geschichte, viele traditionelle Pubs.


Die meisten Museen sind kostenlos (Otago Settlers Museum, Art Gallery) oder öffnen ihre Tür für eine Spende (Otago Museum).
In jedem Museum und um das Octagon (Innenstadt) gibt es freies WLAN ohne Beschränkung, was eine absolute Ausnahme in Neuseeland ist.

Ich habe in einem Hostel gleich hinter dem Octagon eingecheckt – zentraler geht es nicht.

Heute reise ich nach Wanaka, um drei Nächte am See verbringen und mal wieder der Großstadt zu entflüchten.

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