Die Megametropole New York City

New York City ist die Megametropole der westlichen Welt: zahlreiche Hochhäuser, Central Park, Wall Street, Times Square und und und …

times square photo
Times Square

New York City, besonders Manhattan, war für mich schon immer ein Traum. Einmal im Leben wollte ich mir die Hochhäuser ansehen und durch den Central Park spazieren gehen. Meine Lieblingsfilme „Ganz nah und unglaublich laut“ und Der Pate I bis III, sowie das Buch „Der Große Gatsby“, spielen in New York City.

Im Sommer konnte ich während eines Roadtrips mit einem Freund endlich NYC bestaunen. In diesem Artikel handelt es weniger darum, was ich chronologisch erlebt habt, sondern welche Aktivitäten in Manhattan für mich etwas Besonderes sind.

 

Empire State Building

manhattan sunset photo
Manhattan zum Sonnenuntergang

Für viele Menschen ist das Empire State Building das Wahrzeichen von New York City. King Kong kletterte hinauf und Barney Stinson versuchte auf der Aussichtsplattform sein Glück bei Frauen. Aber nicht nur die Aussicht ist verlockend. Für Architektur- oder Art-Déco-Freaks ist das Empire State Building etwas ganz besonderes. Das Gebäude ist im Art-Déco erbaut und während der letzten Renovierung wurde darauf geachtet, diesen Stil nicht zu verändern.

 

Für einen ruhigeren Ausblick auf den Central Park und mit weniger Touristen, kann ich das Rockefeller Center mit dem Top of the Rock (Aussichtsplattform) empfehlen.

 

Subway

new york city manhattan einfahrt norden foto
Einfahrt nach Manhattan von Norden

Die U-Bahn New Yorks, genannt Subway, schlängelt sich durch Manhattan, Queens und Brooklyn, wie eine Schlange. In diesen Stadtteilen erreicht man so gut wie jede Straße schnell per Subway. So besonders ist sie nicht, aber ich finde für jede Großstadt ist die U-Bahn wichtig und die Stadt spiegelt sich in ihr wider.

Es ist oft passiert, dass während der Fahrt Musiker anfingen zu singen. Unendliche Barbershop-Quartets scheinen die Subway zu bevölkern.

 

Eine Fahrt kostet 1,80$ egal wohin und wie lang.

 

East River Ferry und Staten Island Ferry

Die East River Ferry fährt von der 34. Straße (Midtown) zur Wall Street und zurück auf dem East River (östlich von Manhattan). Sie stoppt ein paar Mal in Brooklyn und endet an der Wall Street. Die Hochhäuser ziehen vorbei und man hat eine schöne Aussicht auf Manhattan.

view on downtown manhattan from brooklyn photo new york city
Blick auf Downtown Manhattan

Die Staten Island Ferry fährt von der Wall Street nach Staten Island, dem oft vergessenen Borough von New York City. Das Schiff ist leider viel größer als von der East River Ferry, führt allerdings nah an der Freiheitsstatue vorbei und ist kostenlos.

Beide Fährfahrten sind schön und nur weil die East River Ferry kostenpflichtig oder die Staten Island Ferry ein großes orangenes Schiff ist, sollte man sie nicht verpassen. Sie sind günstige Alternativen zu teuren Touristenaktivitäten.

 

High Line Park

Eigentlich schon kein Geheimtipp mehr, wurde der High Line Park vor einigen Jahren fertiggestellt. Über den Straßen Manhattans führt die Spurführung einer alten Gütereisenbahn, der West Side Line. Bereits vor Jahrzehnten wurde die West Side Line aufgegeben und stand seitdem unbenutzt über der Straße und zwischen Wohngebäuden. Heute heißt sie High Line und ist ein Park mit Pflanzen, Bänken, Aussichtsplattformen und Liegewiesen. Liegewiesen, das ist korrekt. Schmale Streifen neben dem Fußweg, auf denen sich die New Yorker bräunen.

manhattan high line park photo
Manhattan vom High Line Park

Regelmäßig finden im Park Aktivitäten und Konzerte statt. New Yorker treffen sich hier in der Mittagspause oder treffen sich mit Freunden nach der Arbeit. Ein toller stiller Ort inmitten einer verrückten Stadt.

Der Park ist modern gestaltet und liegt im südlich-westlichen Midtown. Sie beginnt in der 14. Straße im Meatpacking District und schlängelt sich nördlich bis zur 30. Straße.

 

Sleep no more

Sleep no more ist ein bizarres Theaterstück. Die Darsteller führen Shakespeares Macbeth auf und die Zuschauer sitzen nicht auf Stühlen, sondern sind ein Teil des Geschehens. Es gibt keine Tribüne. Alles wird als Bühne genutzt. Das Stück wird mehrmals „vorgeführt“, denn einige Handlungen finden gleichzeitig statt und als Zuschauer kann man nur an einer teilnehmen. Ungern möchte ich zu viel verraten, aber es lohnt sich.

 

Uncle Sam’s

Es ist ungewöhnlich, dass sich in diesem Beitrag nur eine Restaurantempfehlung befindet. Das liegt aber daran, dass viele Restaurants in New York City sehr teuer oder Kettenrestaurants sind.

Das Uncle Sam’s liegt auf der gegenüberliegenden Straßenseite vom Empire State Building an der 5. Avenue. Es ist ein Hamburgerrestaurant, dass nach dem klassischen Dinerprinzip funktioniert: Man legt selbst fest, was auf dem Bürger an Zutaten verwendet werden. Du möchtest Käse? Kein Problem, wir haben Cheddar und Gouda! Keine Tomaten? Auch kein Problem! Jeder Hamburger wird frisch für dich zubereitet. Aber wie gesagt, etwas besonderes ist das nicht, denn jedes gute Diner bietet diesen Service an.

Das Uncle Sam’s sticht mit seiner Lage, einer modernen asiatischen Inneneinrichtung, kostenlosem WLAN und günstigen Preisen heraus. Im Vergleich zu einer Fastfoodkette erhält man für den selben Preis, besseren Service, frische Burger und eine angenehmes Ambiente.

 

Ich hoffe,  dir hat der Artikel gefallen und du hast ein paar neue Ideen für deine nächste New York City-Reise gefunden.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.